Themen

 

Worüber wir reden möchten

Viele Themen, die zu weit in der Zukunft liegen, haben für uns persönlich im Alltag kaum Relevanz. Ein großer Teil der Bevölkerung interessiert sich zwar dafür, dass beispielsweise die Umwelt geschützt wird. Im Alltag ist das dann aber kein akutes Thema. Wir glauben, dass es ein erster Schritt ist, für diese Themen sensibilisiert zu werden, um im nächsten Schritt die individuelle Lebensgestaltung möglicherweise anzupassen. Aus diesem individuellen Wandel kann sich dann ein gesellschaftlicher Trend ergeben. Es gilt also, Zukunftsfragen mit persönlichen Bedenken, Sorgen und Ideen zu verbinden.

Arbeiten / Umwelt / Soziales Miteinander / Ernährung / Wirschaften

 

 

Neue Arbeitswelten

Die Ergebnisse der Studie „Personalentwicklung 2020“ (Institut Futur an der Freien Universität Berlin) sind eindeutig: eine breite Altersdurchmischung bei Fach-und Führungskräften in Zukunft ist überwiegend bis sehr wünschenswert für die befragten Unternehmen. Im Schnitt schätzen 50% die Situation 2020 als verwirklicht ein. In der Realität trifft das Szenario allerdings nur auf bescheidene 13% der Unternehmen zu. Die Integration mehrerer Generationen in einer Organisation hat zwar begonnen, bedarf allerdings noch viel Zeit und Mühe. Mehr.

 

 

Mit-Verantwortung übernehmen

Der Umweltschutz ist ein viel diskutiertes Thema. Schließlich stehen wir im direkten Kontakt zu unserer Umwelt. Weshalb ist es dann trotzdem oft so schwierig, sich dafür zu entscheiden, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten? Das Problem liegt doch eigentlich darin, dass wir die Folgen unseres Umgangs mit der Umwelt kaum wahrnehmen können, da sie so weit in der Zukunft liegen. Wer heute übermäßig viele Abgase produziert, wird nicht am nächsten Tag sehen, dass keine Luft zum Atmen mehr bleibt. Dazu kommt, dass man das Gefühl hat, als Einzelner sowieso nicht allzu viel bewirken zu können. Warum sollte man also Verantwortung für die Umwelt übernehmen? Und wie?

Am Ende geht es um die Frage, welche Lebensbedingungen man den nachfolgenden Generationen hinterlassen möchte. Mehr.

 

 

Soziales Miteinander

Wie gestalten wir unser Zusammenleben? Denken wir hauptsächlich an unser eigenes Wohl oder übernehmen wir auch Verantwortung für andere? Brauchen wir exzessive Kommunikation oder behalten wir unsere Gedanken lieber für uns? Jeder wird seine eigenen Antworten auf diese Fragen finden. Es scheint allerdings, dass sich die Art des Miteinanders durch neue Technologien verändert hat. Für einige geht das Soziale Miteinader durch die steigende Abhängigkeit von Technologien wie Smartphones verloren, für andere verlagert sie sich. Unbestreitbar ist, dass die Menschen durch soziale Netzwerke fast ständig miteinander verbunden sind. Die Frage ist nur, ob die Kommunikation intensiver oder oberflächlicher wird.

Wir möchten gerne klären, inwiefern die Veränderung des sozialen Miteinanders die Lebenqualität beeinflusst. Mehr.

 

 

Über Ernährung nachdenken

Wir erleben, dass sich viele Menschen vermehrt Gedanken zu ihrer Ernährung machen und bewusst essen möchten. Nahrung – ob Bio oder regional – soll qualitativ hochwertig sein. Gleichzeitig ist ein großer Trend zu billigerem Essen erkennbar. So viele Fast-Food-Restaurants wie heute gab es wohl noch nie, was sicherlich auch an der erhöhten Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft liegt.

Heutzutage ist es schwierig, nachzuvollziehen, wo unser Essen überhaupt herkommt. An vielen Stellen scheint die Nahrungsindustrie vollkommen undurchsichtig zu sein. Was können die jüngeren Generationen von den älteren lernen? Was können die älteren von den jüngeren lernen?

Vielleicht können wir ein Stück weit dabei helfen, sich in der Vielfalt der modernen Ernährung zurechtzufinden. Mehr.

 

 

Wirtschaft und Lebensstandard

Was ist der Sinn und Zweck einer funktionierenden Wirtschaft? Geht es um Wachstum und darum, das System stabil zu halten? Werden durch unsere Art des Wirtschaftens nicht nur einige wenige reich und ist das gerechtfertigt?

Es ist sicherlich nicht verkehrt, über alternative Methoden nachzudenken, um die Zufriedenheit und Produktivität einer Gesellschaft zu messen. Die Einführung einer Art Bruttonationalglück – ein Begriff, der vom König von Buthan geprägt wurde – ist jedenfalls ein Versuch, den Lebensstandard ganzheitlicher zu erfassen.

Es ist recht offensichtlich, dass uns die Konsumgesellschaft zu Abhängigkeit führt und es liegt letztlich an uns, zu entscheiden, wie diese Abhängigkeit aussehen soll. Mehr.