Die Idee

 

Dialog zwischen Generationen

Die Jugend von heute - sobald das Thema auf eine bestimmte Generation fällt, will jeder seine eigene Meinung dazu mitteilen und natürlich sympathisieren wir am ehesten mit jener Gruppe zu der wir uns selbst zählen. Allerdings ist es an der Zeit, Vorurteile abzulegen und Motive stärker zu hinterfragen, denn: jede Generation verändert die Gesellschaft.

„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.“ Das sagte Aristoteles vor ein paar tausend Jahren. Oft fordern und provozieren die Jungen und die Alten möchten ihre langjährig bewährten Ansichten erhalten. Der generationsübergreifende Austausch scheint keine wirkliche Tradition in der Geschichte zu haben. Vielmehr sprechen die Menschen von einem Generationskonflikt. Wie kommt das?

Kommunikation findet – mit Ausnahme der Familie – vorwiegend innerhalb der eigenen Generation statt. Kindergarten, Schule, Ausbildung, Ruhestand: Ständig sieht sich der Mensch nur mit seiner eigenen Altersgruppe konfrontiert. Und heutzutage erschwert eine weitere Entwicklung den Austausch zwischen den Generationen: ältere Generationen finden weniger Zugang zu der Kommunikation über neue Technologien, wie sie von jüngeren Generationen praktiziert wird. Tatsächlich leben Jung und Alt in ihren eigenen Komfortzonen. Denn was die „Babyboomer“ machen, kümmert „Gen Y“ eigentlich nicht - und auch umgekehrt.

Wie wir heute handeln, wird die Generationen von morgen betreffen. Die Welt wird vernetzter. Während das Tempo des Fortschritts immer weiter zunimmt und sich die Gesellschaft deutlich weiterentwickelt, so ist es auch wahr, dass der Abstand zwischen zwei Generationen immer kürzer wird. Eine Veränderung wäre doch wünschenswert.